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Fachschaft Geographie

Mit dem Fach Geographie, welches früher “Erdkunde“ genannt wurde, verbindet man häufig das Verb ,,erkunden“ im Zusammenhang mit ,,die Welt entdecken“. Doch ist es Ziel des Fachs, mehr als ,,Stadt, Land und Fluss“ auf der Welt zu verorten, es geht darüber hinaus um die Aufgabe, deren Lage auf der Welt zu erklären. Der griechische Name unseres Fachs ,,Geographie“ (griechisch: geographia, übersetzt: die Welt beschreiben bzw. erklären) trifft somit das Selbstverständnis unseres Schulfachs besser. Die Grundfrage, die das Fach stets beantworten will, lautet daher:Was ist wo warum?

  • Was? Sachverhalte beobachten und beschreiben

  • Wo? Topographische Grundkenntnisse erwerben

  • Warum? Kausalzusammenhänge analysieren und interpretieren

Der Geographieunterricht hat die Aufgabe, die Kenntnis der Lebensräume und ihrer Bewohner zu vermitteln und das geographische Weltbild der Gegenwart darzulegen. Die Kenntnis der Eigenarten und Verschiedenheiten der menschlichen Lebensräume soll zur Erkenntnis der Zusammenhänge und vielfältigen Verflechtungen führen, die sich durch das Wirken der Naturkräfte und die gestaltende Tätigkeit des Menschen ergeben. Daraus soll schließlich Einsicht in manche Probleme gewonnen werden, die die Menschen, Völker und Nationen bewegen und an deren Lösung sie arbeiten.

Das Schulfach Geographie leistet also einen wesentlichen Beitrag zur allgemeinen Grundbildung, indem es schrittweise ein fundiertes räumliches Weltbild vermittelt. Die Schülerinnen und Schüler sollen im Geographieunterricht ein sicheres Grundwissen über die Erde erhalten. Zugleich schafft der Geographieunterricht Verständnis für verschiedenartige Kulturen und trägt damit dazu bei, Vorurteile gegenüber fremden Lebensformen abzubauen. Er führt die Schülerinnen und Schüler zu einer Erschließung der Welt und bietet wesentliche Impulse zur Persönlichkeitsentwicklung und zu geographischer Bildung. Dabei werden die Problemstellungen möglichst authentisch und altersgerecht bearbeitet.

Aktuelles aus der Fachschaft

Jugend Forscht

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Geographie

Schülerinnen gewinnen beim Regionalwettbewerb von Jugend forscht den Sonderpreis Energie

 

Die Schülerinnen Julia, Maria und Viktoria wurden beim Regionalwettbewerb Jugend forscht mit dem Sonderpreis Energie ausgezeichnet und überzeugten die Jury mit ihrer kreativen und zugleich alltagsnahen Idee.

Gemeinsam mit ihrer Klassenkameradin Hanna entwickelten die vier Schülerinnen im Rahmen eines Umweltprojekts im Geographieunterricht bei Frau Zacharias ihr Projekt „Energy Step“.

Ausgangspunkt war eine ebenso einfache wie geniale Frage: Lässt sich die Energie, die beim Laufen entsteht, sinnvoll nutzen? Mit großem Engagement, viel Kreativität und wissenschaftlicher Neugier machten sie sich daran, aus dieser Idee ein funktionierendes Experiment zu entwickeln.

Dazu bauten sie einen Schuh zu einem kleinen Energielieferanten um. Bei jedem Schritt entsteht Druck – und genau diesen nutzten die Schülerinnen mithilfe sogenannter Piezoelemente. Diese besonderen Materialien besitzen die Eigenschaft elektrische Spannung erzeugen zu können. Wird also beim Auftreten Druck auf das Piezoelement ausgeübt, entsteht eine kleine elektrische Spannung, die von den Schülerinnen genutzt wurde, um eine LED zum Leuchten zu bringen. So machten sie die beim Laufen entstehende Energie sichtbar und greifbar.

Die Schülerinnen vertieften ihr Projekt weiter, optimierten ihre Konstruktion und setzten sich mit Unterstützung von Herrn Sanner intensiver mit den physikalischen Grundlagen auseinander.

Schließlich meldeten sie ihr Projekt bei Jugend forscht an. Sie wurden  zum Regionalwettbewerb  am 21. Februar 2026 in Wiesbaden eingeladen, wo sie mit ihrem innovativen Ansatz und ihrer überzeugenden Präsentation die Jury begeisterten und in der Kategorie Physik den Sonderpreis Energie vom Preisstifter Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Ihr Projekt zeigt eindrucksvoll, wie aus einer einfachen Idee durch Neugier, Teamarbeit und wissenschaftliches Denken eine preisgekrönte Innovation entstehen kann.