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Fachschaft Geschichte

In unserem Unterricht werden vergangene Ereignisse in ihren Strukturen und Zusammenhängen entdeckt, erschlossen und kritisch reflektiert. Unser bewährtes Curriculum dient uns dabei als Leitfaden für die Entdeckungsreise durch die Epochen, quasi von der Höhle zu den Sternen. Besonders am Herzen liegen uns dabei unsere vertiefenden zusätzlichen Angebote. Diese umfassen unter anderem regelmäßige Expeditionen zu außerschulischen Lernorten. Unseren Schülerinnen und Schülern ermöglichen wir damit die Möglichkeit, vor Ort Geschichte in einem neuen Kontext zu erleben. Ob Limesturm in der Unterstufe, Gedenkstätte Hadamar in der Mittelstufe oder die freiwillige Exkursion nach Leipzig und Buchenwald in der Oberstufe - diese Erlebnisse erweiterten den Horizont und bereichern unseren Unterricht.
Auch der bilinguale Wahlpflicht-Unterricht (deutsch/englisch) in den Jahrgangsstufen 9 und 10 zählt zu den spannenden Optionen für interessierte Schülerinnen und Schüler. So werden neben der Sprachkompetenz vor allem auch neue Perspektiven gefördert. Arbeitsgemeinschaften runden unsere Angebote ab. In den AGs zum Geschichtswettbewerb und dem Schulmuseum haben interessierte Lernende so die Möglichkeit, sich kreativ einzubringen und ihre Kenntnisse noch zu erweitern.
Das Schulmuseum, kuratiert von Frau Berger-Hönge und schulisch betreut durch eine AG von Herrn Nies, befindet sich im Gewölbekeller des beeindruckenden ehemaligen Renaissance-Schlosses der Herrscherfamilie Nassau-Idstein. So kann die PSI ein einmaliges historisches Ambiente bieten, das sich in Verbindung mit unseren modernen Neubauten zu einer einzigartigen Lernatmosphäre ergänzt.

Gedenken mit Kuchen und mehr...

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Geschichte

Der LK Geschichte Q3 präsentiert seine Ausstellung zur Idsteiner Familie Hes, die Opfer des Holocausts wurde, und verkauft Kuchen für einen "Stolperstein" zur Erinnerung an sie.

Am Montag, 10.11.2025, und damit in zeitlichem Zusammenhang mit der Reichspogromnacht, in der vom 9. auf den 10. November 1938 in ganz Deutschland NS-Anhänger Synagogen anzündeten, jüdische Menschen misshandelten, beraubten und in vielen Fällen töteten, hat der LK Geschichte Q3 im Foyer des E-Baus noch einmal seine Ausstellung zur Idsteiner Familie Hes gezeigt. Als Lehrer für jüdischen Religionsunterricht wurde er nach 1933 entlassen und gründete eine Privatpension, die jüdische Bewohnerinnen und Bewohner des Kalmenhofs aufnahm, die diesen wegen der rassistischen Politik der Nazis ebenfalls verlassen mussten. Nach der Pogromnacht 1938 trieben Hass und Gewalt die Familie zunächst nach Frankfurt und Wiesbaden, bevor die Eltern und die beiden Söhne Deutschland unter dramatischen Umständen verlassen konnten und den Holocaust überlebten. Die drei Töchter der Familie wurden verhaftet und ermordet. 

Bereits im Sommer hatte der LK Geschichte Q3 in Zusammenarbeit mit Frau Hartmann_Menz vom Verein Gedenkort Kalmenhof e.V. eine Ausstellung zur Familiengeschichte Hes entwickelt und diese im Gerberhaus und bei der Verlegung von "Stolpersteinen" vor dem letzten Wohnhaus der Familie in der Lautzstraße gezeigt. 

Am Montag wurde die Ausstellung erneut im Foyer gezeigt und dabei Kuchen verkauft, um vom Erlös einen der "Stolpersteine" - ein groß angelegtes Kunst- und Gedenkprojekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig - zu finanzieren.