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Fachschaft Geschichte

In unserem Unterricht werden vergangene Ereignisse in ihren Strukturen und Zusammenhängen entdeckt, erschlossen und kritisch reflektiert. Unser bewährtes Curriculum dient uns dabei als Leitfaden für die Entdeckungsreise durch die Epochen, quasi von der Höhle zu den Sternen. Besonders am Herzen liegen uns dabei unsere vertiefenden zusätzlichen Angebote. Diese umfassen unter anderem regelmäßige Expeditionen zu außerschulischen Lernorten. Unseren Schülerinnen und Schülern ermöglichen wir damit die Möglichkeit, vor Ort Geschichte in einem neuen Kontext zu erleben. Ob Limesturm in der Unterstufe, Gedenkstätte Hadamar in der Mittelstufe oder die freiwillige Exkursion nach Leipzig und Buchenwald in der Oberstufe - diese Erlebnisse erweiterten den Horizont und bereichern unseren Unterricht.
Auch der bilinguale Wahlpflicht-Unterricht (deutsch/englisch) in den Jahrgangsstufen 9 und 10 zählt zu den spannenden Optionen für interessierte Schülerinnen und Schüler. So werden neben der Sprachkompetenz vor allem auch neue Perspektiven gefördert. Arbeitsgemeinschaften runden unsere Angebote ab. In den AGs zum Geschichtswettbewerb und dem Schulmuseum haben interessierte Lernende so die Möglichkeit, sich kreativ einzubringen und ihre Kenntnisse noch zu erweitern.
Das Schulmuseum, kuratiert von Frau Berger-Hönge und schulisch betreut durch eine AG von Herrn Nies, befindet sich im Gewölbekeller des beeindruckenden ehemaligen Renaissance-Schlosses der Herrscherfamilie Nassau-Idstein. So kann die PSI ein einmaliges historisches Ambiente bieten, das sich in Verbindung mit unseren modernen Neubauten zu einer einzigartigen Lernatmosphäre ergänzt.

Museum oder Disneyland? – Beides!

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Geschichte

Abiturjahrgang im Haus der Geschichte, Bonn

Drei Busse voll mit den Schülerinnen und Schülern des aktuellen Abiturjahrgangs machten sich am Dienstag, 17.03.2026, auf den Weg ins Haus der Geschichte nach Bonn, um sich die nagelneue Dauerausstellung zur Geschichte der Bundesrepublik anzusehen.

3.800 Objekte warten darauf, bestaunt, erkundet, hinterfragt und oft auch ausprobiert zu werden – vom (ehemals) 4 Tonnen schweren Jeep der Bundeswehr aus dem Afghanistan-Einsatz bis zum handgeschriebenen Zettel aus der legendären Pressekonferenz vor dem Fall der Berliner Mauer, auf dem Günter Schabowski die entscheidende Information in seinem Gekritzel nicht finden konnte und flugs die Öffnung der Mauer verkündete. Plattenläden aus den 1960er Jahren (zum Reinhören), Konsumwelten aus den 1970er Jahren (zum Anziehen, vgl. Foto!) oder Handys aus den Nuller Jahren, dazu eine Wahlurne der ersten Bundeskanzlerwahl, Aufklärungszeitschriften oder die Schemel, auf denen Helmut Kohl und Michail Gorbatschow über die Wiedervereinigung diskutierten.

Nach 5 parallelen Führungen blieb – nach einer Stärkung z.B. im Museumscafé – noch ausreichend Zeit, um auf eigene Faust die Ausstellung zu erkunden, mit Herrn Nies das ehemalige Regierungsviertel zu besichtigen oder der Bundeszentrale für politische Bildung einen Besuch abzustatten.