Fachschaft PoWi
Po..Wie? Ja, nur ohne e und schon ist man richtig im Fach POlitik und Wirtschaft (= PoWi) Wir bieten eine bunte Themen-Palette und verraten an dieser Stelle schon ein paar Highlights unseres Programms: In der 6. Klasse erfährt man zunächst, um was es in diesem Fach in den kommenden Jahren hauptsächlich geht, außerdem wird im Planspiel „Asterix am Markt“ nicht nur etwas über Comics gelernt, sondern auch über die Regeln des Marktes; dann wird einmal „ausgesetzt“ (kein PoWi in Klasse 7), um in der 8. Klasse sofort vors Amtsgericht Idstein zu ziehen, um bei einer echten Verhandlung, also einem Gerichtsprozess, dem Amtsrichter bei der Arbeit zuzusehen. Außerdem können alle Schülerinnen und Schüler am Boys-und-Girls-Day einen ganzen Tag lang in einen Betrieb hineinschnuppern. In Klasse 9 wird Deutschland im Spannungsfeld zwischen Wirtschafts- und Arbeitsstandort und dem Sozialstaat betrachtet, zudem werden rund 120 Schüler auf ihr in Klasse 10 stattfindendes Berufspraktikum vorbereitet. In Klasse 10 wird es dann außerdem sehr global und international und die ganze Welt wird „zum Dorf“: In dieser ganzen „komplizierten“ Welt merkt man auf einmal, dass die UNO nicht nur ein Kartenspiel ist!
In der Oberstufe bieten wir die Teilnahme am Bankenplanspiel an, einem Spiel, in dem Minderjährige (und natürlich auch Volljährige) einmal nach Herzenslust „Chef“ spielen können, weiterhin gibt es permanente bzw. regelmäßige Angebote zur Berufsorientierung, wie zum Beispiel Trucks der MEI oder Busse, die sogar bis zum Eingang der PSI anrollen, sowie ein zweites Betriebspraktikum in der E-Phase, also in der 11. Klasse, und den großen BIT (Berufsinformationstag), der einmal jährlich im Neubau unserer Schule stattfindet und an dem viele Unternehmen, Hochschulen und Betriebe über Berufe informieren.
Aktuelles aus der Fachschaft
Praktikumsmesse an der PSI
News
Von Schülerinnen für Schüler: Erfahrungen vom Praktikum
Zum fünften Mal hat die Praktikumsmesse von SchülerInnen für SchülerInnen stattgefunden. Lernende der E-Phase erzählten von ihren Erfahrungen, Eindrücken und Tätigkeiten ihres zweiwöchigen Praktikums. Sie berichteten begeistert von Laborarbeiten, stellten Medienprojekte vor oder beschrieben die Arbeit eines Bundestagsabgeordneten; man konnte sogar etwas über bundes- und landespolizeiliche Aufgaben erfahren. „Ich wollte eigentlich gar nicht mehr in die Schule kommen, so gut hat es mir gefallen!“, sagte eine Schülerin.
Die Messe bot die Gelegenheit, sich über handwerkliche Tätigkeiten im Baugewerbe auszutauschen, aber auch über Herausforderungen beim Programmieren oder beim Erziehen. Beleuchtet in ihren vielen Facetten wurden auch Tier- und Humanmedizin. Forschungsinstitute und Universitäten stellten für unsere SchülerInnen interessante Praktikumsorte dar. Insgesamt konnten Berufe aus 24 Branchen näher kennengelernt werden. Manchen trug die Neugier weit weg: Berlin, Pula, Chicago – Italien, Türkei und Malta wurden zur beruflichen Orientierung genutzt.
Die SchülerInnen des 10. Jahrgangs hatten also alle Möglichkeiten, sich Tipps zu holen, Adressen zu tauschen oder sogar neue Kontakte anzubahnen, um im nächsten Jahr eine ähnliche Messe zu gestalten. Hieran erinnerte auch Schulleiter Philipp Naumann bei seiner Begrüßung. „Unsere Lernenden sind unser Aushängeschild. Wir erhalten von den Betrieben häufig sehr positive Rückmeldung, unsere PSI-ler werden als interessiert und engagiert gelobt.“


