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Schulskikurs 2026 in Neukirchen am Großvenediger

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Sport

Eine Woche, die wir nicht vergessen werden

Vom 5. bis 13. Februar 2026 ging es für den gesamten 9. Jahrgang endlich nach Neukirchen am Großvenediger in Österreich. Wochenlang hatten wir uns auf diese Fahrt gefreut und auch wenn die Anreise mit dem Bus um 23 Uhr startete und für viele von uns eher kurz als erholsam war, war die Stimmung von Anfang an gut. Zwischen Musik, Gesprächen und ein bisschen Schlaf fuhren wir über Nacht in Richtung Alpen. Als wir morgens die beeindruckende Berglandschaft sahen, war die Müdigkeit schnell vergessen.

Ankommen im Rechtegg

Nach unserer Ankunft am Alpengasthof Rechtegg hieß es zunächst: warten. Die Zimmer waren noch nicht ganz fertig, also vertrieben wir uns die Zeit unter anderem mit dem Weg zur Skiausleihe ins Tal. Dort bekamen wir unsere komplette Ausrüstung, die wir für die Woche brauchten. Später konnten wir endlich unsere Zimmer beziehen. Auch wenn sie teilweise etwas klein waren und man sich den Platz gut einteilen musste, waren sie gemütlich und ordentlich. Besonders positiv überrascht waren viele vom Essen, ob Frühstück oder Abendessen, es hat uns wirklich gut geschmeckt.

Früher Start in den Skitag

Unsere Skitage begannen früh. Gegen 6:00 Uhr klingelte der Wecker, um 6:30 Uhr saßen wir beim Frühstück, bevor uns der Skibus zur Gondelstation brachte. Dort zogen wir unsere Skischuhe an und fuhren mit der Gondel hinauf ins Skigebiet.

Am ersten Tag wurden wir je nach Können in Gruppen eingeteilt. Während einige schon sicher die Pisten hinunterfuhren, standen andere zum ersten Mal auf Skiern oder Snowboard. Die Anfänger übten zunächst auf einer einfacheren Piste im Tal, während die Fortgeschrittenen das größere Skigebiet erkundeten. Im Laufe der Woche konnten wir aber alle große Fortschritte sehen. Viele, die am Anfang noch unsicher waren, meisterten am Ende sogar schwierigere Abfahrten.

Nach mehreren Stunden auf der Piste trafen wir uns mittags auf einer Hütte und stärkten uns mit unseren Lunchpaketen. Danach ging es noch einmal für einige Stunden zurück auf die Pisten, um das Gelernte weiter zu üben. Gegen Nachmittag fuhren wir zurück ins Tal, manche über die Talabfahrt, andere mit der Gondel. Bis der Bus kam, blieb oft noch Zeit für einen kurzen Besuch im Supermarkt oder zum gemeinsamen Austausch über die Erlebnisse des Tages.

Gemeinschaft am Abend

Nach dem Skifahren war der Tag noch lange nicht vorbei. Um 17:15 Uhr gab es meist eine kurze Besprechung, danach Abendessen und anschließend unser Abendprogramm. Dabei war für jeden etwas dabei: Spieleabende, gemeinsames Tanzen, Après-Ski mit Musik oder einfach entspannte Abende im Gemeinschaftsraum.

Ein absolutes Highlight war der Besuch von „Jodel-Toni“, der uns auf sehr unterhaltsame Weise das Jodeln beibrachte und spätestens bei gemeinsamen Jodelrufen sang fast jeder mit. Auch die Zaubershow von Herrn Thau sorgte für Staunen und Begeisterung. Besonders lustig war es außerdem, die Lehrkräfte beim Tanzen zu erleben.

Der letzte Abend wurde mit einer großen Faschings- bzw. Karnevalsparty gefeiert. In kreativen Kostümen tanzten und lachten wir gemeinsam und ließen die Woche gebührend ausklingen.

Mehr als nur Skifahren

Natürlich war die Woche auch anstrengend. Wenig Schlaf, sportliche Tage auf der Piste und das volle Programm forderten uns ganz schön. Trotzdem oder vielleicht gerade deswegen sind wir als Jahrgang enger zusammengewachsen. Man hat neue Freundschaften geschlossen, alte vertieft und viele gemeinsame Erinnerungen gesammelt. Auch kleinere Meinungsverschiedenheiten gehörten dazu, aber insgesamt war die Stimmung sehr gut.

Als wir am Freitagmorgen unsere Koffer vor dem Rechtegg stapelten und die Rückfahrt antraten, waren wir erschöpft, aber auch ein bisschen traurig, dass die Woche schon vorbei war.

Zum Abschluss möchten wir uns herzlich bei allen Ski- und Snowboardlehrerinnen und -lehrern bedanken, die uns mit viel Geduld, Motivation und guter Laune begleitet haben. Ein besonderer Dank gilt außerdem Herrn Grünberg für die Gesamtorganisation dieser gelungenen Fahrt. Ohne dieses Engagement wäre diese unvergessliche Woche nicht möglich gewesen.

Unser Schulskikurs 2026 war eine gelungene Mischung aus Sport, Spaß und Gemeinschaft und für viele von uns die bisher schönste Klassenfahrt. Diese Erinnerungen werden uns sicher noch lange begleiten.

Erlebnisbericht der Jahrgangsstufe 9